PFAS Sanierung und Entsorgung

Geiger Entsorgung und Geiger Umwelt befassen sich seit Jahren mit PFAS-Belastungen in Boden und Wasser. Die Entfernung dieser langlebigen Stoffe wird immer wichtiger, auch wegen möglicher gesundheitlicher Risiken für den Menschen. Der Geschäftsbereich Umwelt der Geiger Gruppe verfügt über umfangreiches Know-how in der Bewertung, Behandlung und Entsorgung PFAS-kontaminierter Materialien.
Jetzt beraten lassen

PFAS Sanierung

Die Geiger Entsorgung und Geiger Umweltsanierung beschäftigt sich seit Jahren mit Boden- und Grundwasserschäden. Als ausführende Fachfirma übernimmt die Geiger Gruppe die praktische Umsetzung Ihrer PFAS-Sanierung – von der Entsorgung belasteter Materialien bis zur Aufbereitung von PFAS-haltigem Grundwasser. Wir arbeiten eng mit Gutachtern und Ingenieurbüros zusammen und sorgen dafür, dass Ihre Sanierungsmaßnahme professionell, sicher und rechtskonform umgesetzt wird.
Sie haben noch Fragen?

Grüne Industrietanks mit schwarzen Rohrleitungen und Ventilen in einem Metallcontainer, beschriftet mit ‚geiger‘.

Behandlung von PFAS kontaminiertem Wasser

Sie haben Fragen zur Behandlung von PFAS kontaminiertem Wasser? Schreiben Sie uns.

Die Geiger Umwelt verfügt über umfangreiches Know-how zu Planung, Bau, Betrieb und Wartung von Wasser- und Abluftbehandlungsanlagen. Unser Ansatz kombiniert bewährte Verfahrenstechnik mit standortspezifischen Lösungen und innovativen Verfahrensstufen - exakt so, wie es ihr Projekt verlangt. Dabei bieten wir Ihnen sichere und wirtschaftliche Lösungen für Grundwasser, Bauwasser, Sickerwasser, Produktions- sowie Löschwasser – denn sauberes Wasser ist die Grundlage für Umweltqualität und Gesundheit.  

Unsere Leistungen im Überblick:

  • Aufbereitung PFAS‑belasteter Wässer: Einsatz mehrstufiger Reinigungsverfahren je nach Kontaminationsgrad, inklusive Aktivkohlefiltration, Ionenaustausch, Membranverfahren und elektrochemische Zerstörung.

  • Hydraulische Sanierung oder Sicherung: Realisierung von Pump‑and‑Treat‑Systemen zur kontrollierten Abreinigung von Grundwasser.

  • Pilotversuche & Variantenstudien: Mobile Pilotcontainer ermöglichen das Testen verschiedener Absorbentien und Verfahrenskombinationen unter realen Standortbedingungen.

  • Standortspezifischer Anlagenbau: Individuelle Anlagen als Stand‑alone‑Systeme oder integriert in bestehende Infrastruktur.

  • Mehrstufige Verfahrenstechnik: Kombination von Filtration, Fällung/Flockung, Adsorption, Ionenaustausch und Membrantechnik – je nach PFAS‑Profil und Zielwerten.

  • Optimierung & Wirtschaftlichkeit: Planung und Anpassung neuer oder bestehender Anlagen zur Reduktion von Betriebskosten und Verbrauchsmaterialien.

Diese modulare und praxiserprobte Verfahrenstechnik stellt sicher, dass PFAS‑kontaminiertes Wasser effizient, rechtskonform und nachhaltig behandelt wird.

Bodensanierung & Altlasten

Sie haben Fragen zur Boden- und Altlastensanierung? Schreiben Sie uns.

Die Geiger Umwelt und Geiger Entsorgung führen umfassende Altlasten‑ und Bodensanierungsmaßnahmen durch und sind spezialisiert auf PFAS‑belastete Standorte. Durch langjährige Erfahrung im Umgang mit kontaminierten Flächen bietet Geiger alle Schritte für eine erfolgreiche Bodensanierung oder Sicherung belasteter Standorten. 

Unsere Leistungen in der Bodensanierung im Überblick:

  • Selektiver oder großflächiger Aushub PFAS‑belasteter Böden – inklusive sicherem Transport und fachgerechter Verwertung oder Beseitigung.

  • Vor‑Ort‑Deklaration zur schnellen Bewertung unterschiedlicher Belastungsklassen.

  • On‑Site oder Off‑Site Bodenbehandlung, z. B. durch Bodenwäsche in semi-mobilen oder stationären Anlagen.

  • Labor- und technische Waschversuche, um Machbarkeitstests durchzuführen und die wirtschaftlichste Lösung für Ihren Standort zu ermitteln

  • Funnel‑&‑Gate‑Systeme

  • On‑Site Immobilisierung zur Stabilisierung kontaminierter Bereiche.

  • Komplette Logistik & Nachweisführung für alle PFAS‑relevanten Stoffströme nach gesetzlichen Vorgaben.

Abbruch & Rückbau

Sie haben Fragen zum Abbau & Rückbau von PFAS? Schreiben Sie uns.

Bei Abbruch‑ und Rückbauprojekten verfügt die Geiger Gruppe über jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit schadstoffbelasteten Baustoffen wie Asbest oder künstlichen Mineralfasern. Dieses Know‑how ist entscheidend, denn PFAS kann in Beschichtungen, Bauteilen, Löschanlagenrückständen oder Bodenaufbauten von Gebäuden vorkommen. PFAS-haltige Materialien können separiert uns sicher entsorgt werden, um sie somit aus dem Kreislauf auszuschleusen.

Unsere Leistungen im Abbruch und Rückbau bei PFAS-Belastung im Überblick:

  • Sichere Demontage PFAS‑haltiger oder potenziell belasteter Bauteile.

  • Gezielte Separierung aller schadstoffrelevanten Materialien zur Vermeidung von Vermischung.

  • Fachgerechte Behandlung & Entsorgung gemäß gesetzlichen Vorgaben und dokumentierten Entsorgungswegen.

Entsorgung PFAS haltiger Abfälle und Abwässer 

Sie haben Fragen zur Entsorgung PFAS haltiger Abfälle und Abwässer? Schreiben Sie uns.

Die Geiger Gruppe übernimmt das gesamte Stoffstrommanagement von der Abholung über die Transportlogistik bis hin zur Wahl geeigneter Verwertungs‑ oder Beseitigungsanlagen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Gutachtern, Ingenieurbüros und Behörden wird jeder Entsorgungsweg fachlich abgestimmt und rechtssicher umgesetzt. Zudem unterstützt Geiger Auftraggeber dabei, sämtliche gesetzlichen Anforderungen aus Abfall‑, Wasser‑ und Umweltrecht einzuhalten und sorgt für eine lückenlose Dokumentation aller PFAS‑haltigen Stoffströme – transparent, zuverlässig und effizient.

Unsere Kernleistungen der PFAS-Entsorgung:

  • Sichere Behandlung und Ablagerung PFAS‑haltiger mineralischer Abfälle nach geltenden gesetzlichen Vorgaben.

  • Vollständige Dokumentation über das elektronische Nachweisverfahren (eANV).

  • Rechtssichere Abwicklung aller mineralischer Stoffströme – vom Abtransport bis zur finalen Übergabe an zertifizierte Anlagen.

  • Fachgerechte Entsorgung PFAS‑belasteter Böden, inkl. Logistik und gesetzeskonformer Ablage.

Stoffstrommanagement – der richtige Entsorgungsweg

Je nach Materialeigenschaften und rechtlichen Vorgaben kommen unterschiedliche Entsorgungswege infrage. Ein nachvollziehbarer und rechtssicherer Entsorgungsweg ist bei PFAS‑belasteten Materialien essenziell. Unser Anspruch ist maximale Rechtssicherheit, höchste technische Professionalität und vollständige Transparenz in jedem Schritt des Entsorgungsprozesses.

Verwertung

Wenn PFAS‑haltige Materialien technisch verwertbar und rechtlich zulässig wiederverwendet werden können, setzt die Geiger Gruppe auf eine stoffliche oder energetische Verwertung. Damit wird sichergestellt, dass Ressourcen geschont und Materialien möglichst im Kreislauf gehalten werden. Dieser Weg wird immer dann geprüft und bevorzugt umgesetzt, wenn die Rahmenbedingungen eine sichere und nachhaltige Nutzung erlauben.

Beseitigung

Ist eine Verwertung nicht möglich, erfolgt die endgültige Beseitigung PFAS‑haltiger Abfälle über geeignete Behandlungsanlagen oder Deponien. Die Geiger Gruppe stellt dabei sicher, dass jeder Schritt rechtskonform, nachvollziehbar und vollständig dokumentiert erfolgt. So wird garantiert, dass belastete Materialien sicher aus dem Stoffkreislauf entfernt und fachgerecht behandelt werden.

Beratung zur Sanierungs­umsetzung

Die Geiger Gruppe bietet den kompletten Leistungszyklus zur Erkennung, Behandlung, Sanierung und Entsorgung von PFAS-Kontaminationen. Unsere Beratung basiert dabei auf praktischer Erfahrung bereits abgeschlossener oder im Auftrag befindlicher PFAS-Sanierungen. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.

Forschung, Entwicklung & Gremienarbeit

Forschung & Entwicklung – wir gestalten die Zukunft der PFAS‑Sanierung aktiv mit

Die Herausforderungen im Umgang mit PFAS verändern sich stetig: neue wissenschaftliche Erkenntnisse, strengere gesetzliche Vorgaben und technische Innovationen erfordern kontinuierliche Weiterentwicklung. Um unseren Kunden jederzeit sichere und praxistaugliche Lösungen anbieten zu können, engagiert sich die Geiger Gruppe fortlaufend in Forschungs‑, Pilot‑ und Entwicklungsprojekten rund um die Boden‑ und Grundwasserbehandlung.

Ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit ist zudem die aktive Beteiligung in Fachgremien, Branchenverbänden und technischen Arbeitskreisen. Dieses Engagement ermöglicht uns nicht nur frühzeitig Einblicke in technische Entwicklungen und Änderungen im Regelwerk, sondern auch eine direkte Mitgestaltung relevanter Standards und Empfehlungen. Gleichzeitig fördert der kontinuierliche fachliche Austausch mit Behörden, Industrie und Wissenschaft die Weiterqualifizierung unserer Teams und garantiert höchste Aktualität in allen Projekten. Zu den zentralen Vorteilen dieser Gremienarbeit gehören:

  • frühzeitige Kenntnis technischer, regulatorischer und fachlicher Entwicklungen im europäischen Raum

  • intensiver Austausch über Best Practices mit Behörden, Instituten und Fachkollegen,

  • regelmäßige Weiterqualifizierung aller beteiligten Fachbereiche.

Zum Forschungsprojekt PFClean

Ihre Ansprechpartnerin rund um das Thema PFAS

Ricarda Wendel

Tel.: +49 7032 89483-70
E-Mail: Ricarda.Wendel@geigergruppe.de

Häufige Fragen zum Thema PFAS

Im folgenden Abschnitt beantworten wir die häufigsten Fragen rund um PFAS.

PFAS sind organoleptisch unauffällig. Bedeutet, dass man sie weder sehen noch riechen kann. PFAS im Boden oder Grundwasser erkennt man ausschließlich über professionelle Laboranalytik. Visuelle Hinweise oder Feldmessgeräte gibt es nicht.
Daher sind fachgerechte Probenahme, spezialisierte Labormethoden und eine saubere Auswertung entscheidend, um PFAS sicher nachzuweisen und fundierte Sanierungsentscheidungen zu treffen.

PFAS gelten als potenziell gesundheitsgefährdend, weil sie sich nur sehr langsam abbauen („Forever Chemicals“), sich im Körper anreichern können und mit einer Reihe von gesundheitlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht werden.

Studien und Gesundheitsbehörden berichten über folgende mögliche gesundheitliche Effekte:

  • Reproduktionsstörungen und Fruchtbarkeitsprobleme

  • Erhöhte Cholesterinwerte (u. a. PFOA, PFOS)

  • Beeinträchtigung des Immunsystems, z. B. verringerte Impfantwort 

  • Veränderungen der Leberwerte und mögliche Leberschädigung

  • Erhöhtes Risiko für Schwangerschaftsbluthochdruck / Präeklampsie

  • Geringere Geburtsgewichte bei Neugeborenen

  • Zusammenhänge mit bestimmten Krebsarten, z. B. Nieren‑ und Hodenkrebs bei PFOA 

  • Reproduktions‑ und Schilddrüsenstörungen laut umfangreichen Übersichtsarbeiten 

Die EPA betont, dass PFAS aufgrund ihrer extremen Beständigkeit in vielen Umweltmedien und im menschlichen Körper nachweisbar sind, was die Risiken verstärkt. 

Auch sehr niedrige Konzentrationen können relevant sein, weil PFAS über Jahre im Körper verbleiben und sich anreichern. PFOA und PFOS haben Halbwertszeiten von 3–5 Jahren. 

Umso wichtiger ist es, PFAS konsequent aus unseren (Wasser-) Kreisläufen auszuschleusen, um die Gefahren für Mensch und Natur möglichst gering zu halten.  

PFAS können weder gesehen noch gerochen werden. Sie lassen sich ausschließlich über Laboranalysen sicher nachweisen. Für den Untersuchungsumfang ist entscheidend, welches Ziel hiermit verfolgt wird: so handelt es sich um einen anderen Untersuchungsumfang, ob Sie z.B. Trinkwasser untersuchen wollen (gemäß Trinkwasserverordnung), ob Sie einen gezielten Verdachtsmoment haben (spezifische Einzelverbindungen), oder ob Sie mineralische Abfälle entsorgen möchten (20 Einzelparamater im 2:1 Eluat gemäß Bundesleitfaden). Bei einer hohen PFAS Kontamination muss gegebenenfalls eine Eluatuntersuchung im 10:1 Eluat stattfinden, um das Material auf einer Deponie verbringen zu können.   

PFAS gehören zu den langlebigsten Schadstoffen überhaupt – deshalb braucht es spezialisierte Verfahren, die zuverlässig wirken und gleichzeitig wirtschaftlich bleiben. Je nach Standort kommen unterschiedliche Technologien zum Einsatz, oft auch in Kombination:

  • Wasserbehandlung:
    Aktivkohle, Ionenaustauscher oder Membranverfahren (z. B. Umkehrosmose) entfernen PFAS aus Grund‑, Sicker‑, Bau‑ oder Löschwasser besonders effektiv. Weiter kommen ständig neue und innovative Adsorbermaterialien und Verfahren auf den Markt, die wir ausprobieren, um Ihnen stets die beste Lösung anbieten zu können. 

  • Boden- und Feststoffbehandlung:
    Bodenwäsche oder die sichere Entsorgung PFAS‑haltiger Fraktionen helfen, PFAS aus Materialien herauszulösen oder dauerhaft zu entfernen.

  • Sicherungsmaßnahmen am Standort:
    Hydraulische Sicherung, Abdichtungen oder Barrieren im Untergrund verhindern, dass sich PFAS weiter ausbreiten. Sickerwasseraufbereitung sorgt in den gesicherten Bereichen dafür, dass die PFAS nicht länger in den Wasserkreislauf geraten können. 

Die Kosten einer PFAS‑Sanierung können stark variieren, denn sie hängen von mehreren Faktoren ab – etwa der Art der Belastung, der betroffenen Fläche, den betroffenen Medien (Boden, Grundwasser, Bauwasser etc.) sowie der gewählten Behandlungstechnologie.

Wesentliche Kostentreiber sind:

  • Art und Konzentration der PFAS‑Belastung

  • Volumen der zu behandelnden Böden oder Wässer

  • Geologie und hydrogeologische Bedingungen vor Ort

  • Erforderliche Anlagentechnik (z. B. Aktivkohle, Ionenaustausch, Bodenwäsche, thermische Behandlung)

  • Dauer des Betriebs einer Wasserreinigungsanlage

  • Entsorgungskosten für PFAS‑haltige Reststoffe

Weil jedes Projekt andere Rahmenbedingungen mitbringt, erstellen wir für Sie eine individuelle Kostenabschätzung auf Basis einer Standortanalyse, Laborergebnisse und technischer Machbarkeitsprüfungen. Kontaktieren Sie gerne oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Die Kosten für die PFAS‑Entsorgung mineralischer Abfälle hängen stark davon ab, welches Material, welches Volumen und welche PFAS‑Konzentrationen vorliegen. Weiter ist entscheidend, wo das belastete Bodenmaterial abgefahren werden muss. 

Da jeder PFAS belastete Stoffstrom unterschiedliche Eigenschaften hat, erstellen wir Ihnen auf Basis der Materialanalyse und des gewählten Entsorgungswegs eine objektspezifische Kostenabschätzung.

Kontaktieren Sie uns gerne über unser Kontaktformular.

Kurz gesagt ist PFAS der heutige, international verwendete Oberbegriff. Er umfasst alle zugehörigen Carbon- und Sulfonsäuren sowie die sogenannten “Ultrashort PFAS” (perflourierte Verbindungen mit nur 1 oder 2 Kohlenstoffatomen). PFT (perfluorierte Tenside) sowie PFC (perfluorierte Chemikalien) sind hingegen veraltete Begriffe und nur noch vereinzelt im Sprachgebrauch zu finden.  

TFA (Tri-Fluor-Essigsäure oder Trifluoracetat) ist eine sehr kurzkettige PFAS-Verbindung. Sie ist extrem stabil, wasserlöslich und mobil, weshalb sie sich weltweit in der Umwelt anreichert. Sie gehört nicht zur Standartanalytik der PFAS Verbindungen, rückt aber zunehmend ebenfalls in den Fokus der wissenschaftlichen Betrachtung. Durch die chemische Struktur lässt sich TFA nur sehr schlecht und unter hohem Energiebedarf aus Wasser abreinigen. 

Der Begriff „Substances of Low Concern“ (SoLC) wurde in Teilen der Industrie und Regulierung vorgeschlagen, um bestimmte PFAS – insbesondere einige Fluorpolymere – als vermeintlich weniger problematisch einzustufen. Die WHO hingegen lehnt diese Einteilung ab.
In ihrer aktuellen PFAS‑Bewertungsarbeit stellt sie klar, dass PFAS ein breites gemeinsames Risikoprofil haben und dass für alle PFAS, einschließlich Polymere, ein systematisches Risikobewertungsverfahren notwendig ist. Es gebe keine ausreichenden Belege, dass bestimmte PFAS sicher genug seien, um als „low concern“ eingestuft zu werden. 

PFAS sind in der EU derzeit nicht vollständig verboten. Es gibt Einzelverbote und Beschränkungen für bestimmte PFAS‑Stoffe wie PFOA und PFOS, aber kein generelles PFAS‑Verbot für die gesamte Stoffgruppe. Die ECHA führt aus, dass heute nur einzelne PFAS bereits rechtlich beschränkt sind, weil sie toxisch, persistent oder bioakkumulierend sind. Die Europäische Chemikalienagentur ECHA arbeitet seit 2023 an einer REACH‑Beschränkung für alle PFAS, basierend auf einem Vorschlag von fünf EU‑Mitgliedstaaten, darunter Deutschland. 

Die EU‑Kommission entscheidet voraussichtlich 2026/2027 über die finale Fassung der Beschränkung. Ausschließlich dort, wo es keine Alternativprodukte gibt, sollen weiterhin PFAS zugelassen werden. 

Weiterführende Links zum Thema PFAS

Im Folgenden finden Sie ausgewählte Fachquellen mit weiterführenden Informationen zu PFAS. Für Inhalte externer Links übernehmen wir keine Haftung.

Europäische Chemikalienagentur

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS)

Bundesumweltministerium

bundeseinheitlicher Leitfaden zur PFAS Bewertung

ITVA-Arbeitsgruppe PFAS

Ingenieurtechnischer Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA)