Am Standort Memmingen verfügen wir über trocken- und nassmechanische Technologien zur Aufbereitung. Bei der Trockenmechanischen Aufbereitung können mineralische Bauabfälle aus Sanierungs- und Abbruchmaßnahmen wie Beton, Ziegel und Straßenaufbruch durch unsere vielfältigen Techniken wie zum Beispiel Brechen und Sieben effektiv von Schadstoffen befreit werden.
Das Highlight des Standortes ist die Mineralikwaschanlage zur nassmechanischen Aufbereitung. Die Anlage ermöglicht es, große Mengen an Gesteinskörnungen aus unterschiedlichsten (belasteten) Böden zu waschen und von Schadstoffen zu befreien. Die gereinigten Gesteinskörnungen werden anschließend als Zuschlagsstoff für Recycling-Beton oder in der Asphaltherstellung wiederverwendet.
Die Mineralikwaschanlage kann mineralische Abfälle wie belastete Böden und Altschotter effektiv recyceln. Durch die Nassaufbereitung entstehen rund 80 – 90% hochwertige, wiederverwertbare Gesteinskörnungen wie Sand- (0/2) und Kiesfraktionen (2/8, 8/16, 16/80). Nur ca. 10 - 20% des Ursprungsmaterials bleiben als unverwertbarer Filterkuchen übrig, welcher entsorgt werden muss. Ein Mehrwert der überzeugt: ein Großteil des herkömmlicherweise für die Deponie vorgesehenen Abfalls kann so dem Kreislauf zurückgeführt werden. Dadurch verringern wir die Abhängigkeit von neuen Rohstoffen und leisten einen bewussten Beitrag zur Ressourcenschonung. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch PFAS-belastete Böden angenommen und aufbereitet werden.
„Seit jeher lautet unser Grundsatz: Ressourcen effizient nutzen! Der Kreislaufstandort Memmingen bietet die Möglichkeit, diesen Grundsatz in die Tat umzusetzen, indem er eine Wiederverwertung von Materialien ermöglicht und somit zu einer ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft beiträgt.“
Sie erreichen den Standort aus Norden kommend über die Autobahnauffahrt Berkheim (Entfernung ca. 3 Kilometer) und aus Süden kommend über das Autobahnkreuz Memmingen Nord (Entfernung ca. 4 Kilometer).
Fuchsäcker 1
87700 Memmingen
April 2019: Satzungsbeschluss für den Industriestandort
Ende 2019: Start Errichtung Technisches Bauwerk 1
Februar 2020: Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz zur Errichtung und Betrieb einer Asphaltmischanlage
Ende 2020: Start Errichtung Technisches Bauwerk 2
2021: Bau und Start Betrieb der Asphaltmischanlage
Seit 2022: Herstellung Betriebsflächen RC-Anlagen
Oktober 2022: Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz zur Errichtung und Betrieb einer Recycling-Anlage
Seit 2023: Betrieb Recycling und Mineralikmischanlage
September 2023: Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz zur Errichtung und Betrieb einer Mineralikwasch- und Baustoff-Mischanlage
Ende 2023: Start Aufbau Mineralikwaschanlage