Umbau Schlachterei in Waltenhofen Hegge

Abgeschlossenes Projekt
Bauzeit: 09/2025 bis 04/2026
Leistung: Umbau und Sanierung im Bestand
Eine zweiflügelige Tür, welche geöffnet ist und Eintritt zu einer Schlachterei gewährt.

Umbau im Bestand unter anspruchsvollen Bedingungen

Der Umbau der Schlachterei in Waltenhofen-Hegge zeigt, wie sich ein Bestandsgebäude gezielt für eine neue Nutzung im Lebensmittelbereich weiterentwickeln lässt. Aus einem ehemaligen Metallverarbeitungsbetrieb entstand eine moderne Schlachterei für Schweine und Rinder.

Das Projekt stellte hohe Anforderungen an Planung und Ausführung. Die Bestandshalle befindet sich auf dem Gelände einer ehemaligen Papierfabrik mit anspruchsvollen Untergrundverhältnissen. Auf einer Länge von rund 30 Metern hatte sich das Gebäude um etwa 30 Zentimeter abgesenkt. Um die Voraussetzung für die künftige Nutzung zu schaffen, wurde die Bodenplatte vollständig erneuert und ein einheitliches Höhenniveau hergestellt.

Im weiteren Verlauf lag der Fokus auf den spezifischen Anforderungen eines hygienisch sensiblen Produktionsbetriebs. Für die Kühl- und Tiefkühlbereiche kamen spezielle Thermowände und Thermodecken zum Einsatz, die stabile klimatische Bedingungen gewährleisten. Zusätzlich wurden die bestehenden massiven Wände mit glasfaserverstärkten Polyester-Verbundplatten verkleidet. Diese sorgen für eine robuste, pflegeleichte Oberfläche und unterstützen dauerhaft die Einhaltung hoher Hygienestandards.

Ein zentraler Bestandteil der technischen Ausstattung war die Integration eines Rohrbahnsystems für die Schlachtprozesse. Dafür entstand eine komplexe Stahlkonstruktion, die exakt auf die späteren Betriebsabläufe abgestimmt ist und einen sicheren sowie effizienten Betrieb ermöglicht.

Da es sich um einen teilweisen Umbau im Bestand handelte, mussten außerdem besondere Anforderungen an den Brandschutz berücksichtigt und in die Planung integriert werden.

Die Baumaßnahme setzte „Die Baumeister“, eine Niederlassung von Geiger Schlüsselfertigbau, von September 2025 bis April 2026 um. Das Projekt verdeutlicht die Kompetenz im Umgang mit anspruchsvollen Bestandsgebäuden sowie sensiblen Nutzungen im Gewerbebau.