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Für die Stadtentwässerung Tübingen hat die Geiger Bauwerksanierung eines der zentralen Bauwerke der kommunalen Abwasserreinigung instandgesetzt: das zweikammerige und rund
47 Meter lange Vorklärbecken der Kläranlage. Die Anlage ist täglich hohen chemischen und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Entsprechend anspruchsvoll waren die Anforderungen an die technische Qualität und an die Beständigkeit der Sanierung. Ziel war es, die Funktionsfähigkeit des Beckens langfristig zu sichern und einen zuverlässigen Betrieb über viele Jahre zu gewährleisten.
Zu Beginn koordinierte das Team die gesamte Baustelleneinrichtung, alle Zugänge und Schutzmaßnahmen sowie die benötigte Gerüst- und Bühnentechnik. Durch die enge Abstimmung mit dem Betreiber blieben Unterbrechungen im Anlagenbetrieb so kurz wie möglich. Parallel wurden die Betonfestigkeit geprüft, Bewehrungsüberdeckungen und Haftzugfestigkeiten bestimmt und alle schadhaften Bereiche präzise lokalisiert.
Im Anschluss folgte die Beton- und Rissinstandsetzung. Lose und geschädigte Betonteile wurden vollständig entfernt, die Oberflächen mittels Höchstdruckwasserstrahlen vorbereitet und die Bewehrungsstähle bis zum vorgegebenen Reinheitsgrad entrostet. Risse wurden fachgerecht mit Epoxid- und Polyurethanharzen verpresst und für die Reprofilierung kamen hochsulfatbeständige Betonersatzsysteme der höchsten Mörtelklasse zum Einsatz. Sie schützen den Konstruktionsbeton dauerhaft vor den aggressiven Medien der Abwasserumgebung. Das Beschichtungssystem wurde zweischichtig aufgebaut. Zum Abschluss erneuerten die Fachkräfte alle Fugen vollständig mit elastischen Systemen.
Die Kombination aus detaillierter Bestandsanalyse, hochwertiger Instandsetzungstechnik und dauerhaft wirksamen Beschichtungen stellt sicher, dass das Vorklärbecken der Kläranlage Tübingen wieder optimal gegen chemische, mechanische und klimatische Einwirkungen geschützt ist und gewährleistet damit den Funktionserhalt.
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