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Auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks in Neuenstadt am Kocher wurden umfangreiche Boden- und Grundwasserverunreinigungen durch gaswerkstypische Schadstoffe festgestellt. Die Belastungen reichten bis in den Zuordnungsbereich der Deponieklasse DK II und machten eine umfassende Altlastensanierung erforderlich. Im Auftrag der Stadtwerke Neuenstadt am Kocher führte die Geiger Umwelt die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen durch und schuf die Voraussetzungen für eine sichere und nachhaltige Neubebauung des Areals.
Das Leistungssprektrum umfasste den Rückbau verbliebener Teerbecken und Restbauwerke des ehemaligen Gaswerks, den Aushub kontaminierter Böden sowie deren fachgerechte Entsorgung. Unter kontinuierlicher Wasserhaltung wurden belastete Bodenmassen bis in Tiefen von rund sieben Metern ausgebaut. Das anfallende Grundwasser wurde mithilfe moderner Verfahrenstechnik gereinigt und kontrolliert abgeführt.
Die ausgehobenen Bodenmassen wurden auf einem externen Zwischenlager beprobt und entsprechend ihrer Schadstoffbelastung ordnungsgemäß entsorgt. Anschließend erfolgte die Verfüllung der Baugrube mit gekalktem Boden und Schotter. Durch die fachgerechte Verdichtung entstand ein dauerhaft tragfähiger Baugrund für die zukünftige Nutzung des Standorts.
Insgesamt wurden rund 12.000 Tonnen kontaminierte Böden ausgebaut und entsorgt sowie 10.500 Tonnen Material zur Verfüllung eingebracht. Mit der erfolgreichen Durchführung der Altlastensanierung leistete Geiger einen wichtigen Beitrag zur Revitalisierung einer ehemals industriell genutzten Fläche und zur zukünftigen Entwicklung des Standorts Neuenstadt am Kocher.
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