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Die Geiger Verfahrenstechnik errichtete in Lindau eine Pilotanlage zur Bodenluftabsaugung, um die Wirksamkeit einer In-Situ-Sanierung der ungesättigten Bodenzone standortspezifisch zu bewerten und belastbare Erkenntnisse für den weiteren Sanierungsverlauf zu gewinnen.
Im Rahmen des Pilotversuchs wurden vier Absaugbrunnen über Schlauchleitungen an einen Bodenluftabsaugcontainer angeschlossen. Die Anlage war mit drei leistungsstarken Absaugaggregaten ausgestattet und für einen bis zu drei Monaten dauernden Pilotbetrieb ausgelegt. Ziel war es, belastbare Daten zur Wirksamkeit der Sanierungsmaßnahme zu gewinnen und den Anlagenbetrieb hinsichtlich Effizienz und Schadstoffaustrag zu optimieren.
Die abgesaugte Bodenluft wurde über zwei nachgeschaltete Aktivkohlefilter gereinigt. Dadurch konnte eine sichere und umweltgerechte Behandlung der mit leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) belasteten Luft gewährleistet werden. Begleitende Messungen der Schadstoffkonzentrationen sowie wichtiger Betriebsparameter dienten der Bewertung der Sanierungseffizienz und der Optimierung des Anlagenbetriebs.
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Pilotversuchs wurde die Anlage ab August 2025 in einem reduzierten Betrieb weitergeführt. Hierfür kam ein Gebläse an einem Bodenluftbrunnen zum Einsatz. Der Betrieb lief bis zur Erreichung der Sanierungsziele und dem anschließenden vollständigen Rückbau der Anlage.
Mit Projekten wie diesem unterstützt Geiger Umwelt durch die Verfahrenstechnik ihre Auftraggeber bei der fachgerechten Sanierung belasteter Standorte. Die Kombination aus fundierter Planung, verfahrenstechnischem Know-how und kontinuierlicher Erfolgskontrolle schafft die Basis für wirtschaftliche und umweltgerechte Sanierungslösungen.
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