Geiger erhält Zulassung für eigenen Betonzusatzstoff

19.02.2026
Die Geiger Gruppe erreicht einen weiteren Meilenstein in ihrer Kreislaufwirtschaftsstrategie. Der von Geiger entwickelte Betonzusatzstoff Concrelat hat vom Deutschen Institut für Bautechnik die offizielle Zulassung als Betonzusatzstoff Typ II erhalten. Damit wird ein keramisches Nebenprodukt der Ziegelproduktion zu einer wertvollen Ressource für moderne Betonrezepturen.
Vier Geiger Mitarbeiter stehen im Freien und lächeln, im Hintergrund sind gestapelte Kartons mit Conrelat zu sehen. Einer hält ein Zertifikat, ein anderer eine Auszeichnung.

Stärkung der Kreislaufwirtschaft

Concrelat entsteht aus einem Reststoff aus der Ziegelindustrie und fließt ohne zusätzliche Emissionen direkt in die Betonherstellung ein. Der Zusatzstoff ermöglicht es, den Zementanteil im Beton um bis zu 20 Prozent zu reduzieren – ein deutlicher Beitrag zur Einsparung von Primärrohstoffen und zur Verringerung von CO₂‑Emissionen. Die Leistungsfähigkeit wurde unter anderem durch die MPA Stuttgart sowie das Deutsche Institut für Bauphysik bestätigt. Bereits heute setzen die Transportbetonwerke der Geiger Gruppe Concrelat ein. 

Die Verwendung von Concrelat schließt einen bisher ungenutzten Stoffkreislauf zwischen der Ziegel- und Betonindustrie und zeigt, wie Kreislaufwirtschaft im Bausektor gelingt: Ein vorhandenes Material wird weiterverwendet, Zement wird teilweise ersetzt, und regionale Wertschöpfungsketten werden gestärkt. Kurze Wege, die enge Kooperation mit der Ziegelindustrie und die Einbindung in laufende Prozesse machen zudem deutlich, wie ein zirkulärer Baustoff praktisch funktioniert und den Anspruch der Geiger Gruppe unterstützt, ressourcenschonendes Bauen voranzubringen und Kreisläufe zu schließen. 

Die Entwicklung von Concrelat ist nur ein Beispiel für die konsequente Umsetzung der Kreislaufwirtschaftsstrategie der Geiger Gruppe. Ein besonderer Dank gilt Hörl & Hartmann für die gelungene Prozessintegration sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Diese Partnerschaft zeigt, dass innovative Lösungen im Baustoffbereich entstehen können, wenn Unternehmen gemeinsam ihre Expertise einbringen.