Mit Markus Brutscher übernimmt ein langjähriger Branchenkenner die Führung des Baustoff Recycling Bayern e. V. Bereits seit 2021 engagiert er sich als stellvertretender Präsident im Präsidium des Verbandes. Darüber hinaus ist er seit 2024 stellvertretender Vorsitzender des bvse-Fachverbands Mineralik – Recycling und Verwertung. Das neu gewählte Präsidium wird durch die stellvertretende Präsidentin Lisa Thaler (Thaler GmbH, Neusäß) und den stellvertretenden Präsidenten Thomas Wolfmeier (Freudlsperger GmbH, Neuötting) vervollständigt.
Markus Brutscher folgt auf Gründungspräsident Matthias Moosleitner, der den Verband seit seiner Gründung im Jahr 2006 maßgeblich geprägt hat. Für seine Verdienste um die Entwicklung des Baustoffrecyclings in Bayern wurde Moosleitner im Rahmen des Jubiläumsabends zum Ehrenpräsidenten ernannt. Unter seiner Führung entwickelte sich der Verband von 31 Gründungsmitgliedern zu einer Organisation mit heute mehr als 360 Mitgliedsunternehmen.
Im Mittelpunkt der künftigen Verbandsarbeit stehen die Umsetzung der Ersatzbaustoffverordnung, die Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Einsatz mineralischer Ersatzbaustoffe sowie die weitere Stärkung der Kreislaufwirtschaft im Bausektor. Diese Themen spielen auch für die nachhaltige Rohstoffnutzung und Ressourcenschonung eine zentrale Rolle.
Das 20-jährige Verbandsjubiläum bot Anlass, die Entwicklung und Bedeutung des Baustoffrecyclings für nachhaltiges Bauen in Bayern hervorzuheben. Als Anerkennung für das Engagement der Branche erhielt der Baustoff Recycling Bayern e. V. von Umweltminister Thorsten Glauber die Urkunde zum Umwelt- und Klimapakt Bayern.
Für die Geiger Gruppe ist die Wahl von Markus Brutscher ein starkes Signal für die Bedeutung von Kreislaufwirtschaft und hochwertigem Recycling im Bauwesen. Mit seinem Engagement setzt er sich für die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und die weitere Etablierung von Recyclingbaustoffen als festen Bestandteil moderner Bauprojekte ein.
„Das Vertrauen, das mir das Präsidium entgegengebracht hat, ist für mich Ehre und Verpflichtung zugleich. Die gesetzlichen Grundlagen für den Einsatz mineralischer Ersatzbaustoffe sind geschaffen. Jetzt müssen sie konsequent in die Praxis umgesetzt werden. Recyclingbaustoffe müssen selbstverständlich geplant, ausgeschrieben und eingesetzt werden. Dafür werden wir uns gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Partnern mit Nachdruck einsetzen.“
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