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Durch die direkte Weiterverwertung des aufbereiteten Altholzes entsteht ein geschlossener regionaler Energiekreislauf mit messbarem Mehrwert für Umwelt und Unternehmen.
Altholz wird direkt vor Ort recycelt und zu hochwertigen thermischen Hackschnitzeln aufbereitet. Die Hackschnitzel dienen dabei als Energieträger für das unmittelbar angrenzende Biomassekraftwerk von E.ON. Die enge räumliche Verzahnung von Aufbereitung und Nutzung reduziert den Transportaufwand, senkt Emissionen und schont natürliche Ressourcen. Holz, das nicht mehr stofflich verwertet werden kann, bleibt in einem regional geschlossenen Kreislauf und wird sinnvoll energetisch genutzt.
Neben dem Umweltkontor Bergkamen profitieren auch die Standorte der Geiger Gruppe vom CO₂‑neutral erzeugten Strom aus dem Biomassekraftwerk. Rund 3.500.000 Kilowattstunden erneuerbarer Energie fließen jährlich in die Eigenversorgung und leisten einen konkreten Beitrag zur Reduzierung fossiler Energieträger.
Umgesetzt wurde das Projekt gemeinsam mit dem Umweltkontor Bergkamen in enger Zusammenarbeit mit der Geiger Energietechnik. Das Projekt ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden und zugleich wirtschaftlich tragfähigen Energieversorgung innerhalb der Geiger Gruppe. Es zeigt, wie Kreislaufwirtschaft konkret funktioniert: regional, effizient und mit klarem Nutzen für Umwelt und Unternehmen.