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Mit dem Spatenstich am 17. September 2026 haben die Arbeiten für den neuen zentralen Omnibusbahnhof begonnen. Bis voraussichtlich Oktober 2027 entstehen fünf barrierefreie Haltestellenanlagen, neue Aufstell- und Abstellflächen für Busse sowie ein barrierefreier Fahrgastbereich. Die Haltestellen erhalten Überdachungen und Sitzmöglichkeiten. Hinzu kommen 20 Park-and-Ride- sowie 60 Bike-and-Ride-Stellplätze und vier Stellplätze für Anruf-Sammeltaxis. Digitale Fahrgastinformationsanlagen informieren künftig über die Abfahrtszeiten.
Die Besonderheit des Projekts: Der Umbau erfolgt mitten in einem stark frequentierten Verkehrsknotenpunkt. Wo täglich Menschen ankommen, umsteigen und weiterreisen, entsteht Schritt für Schritt eine moderne Infrastruktur für den öffentlichen Nahverkehr. Um die Anforderungen vor Ort optimal zu koordinieren, erfolgt die Umsetzung in zwei Bauabschnitten.
Die Grundlage dafür bilden umfangreiche Arbeiten im Untergrund. Dazu zählen die Verlegung eines Regenwasserkanals, der Bau einer Versickerungsanlage mit Sedimentations- und Filtereinrichtungen sowie zahlreiche Erd-, Beton- und Asphaltarbeiten. Anschließend entstehen die neuen Verkehrsflächen und Haltestellenbereiche sowie die Fundamente für die Überdachung des Wartebereichs.
Für die barrierefreie Nutzung kommen spezielle Bordsteinsysteme zum Einsatz. Ergänzt wird die Maßnahme durch neue Aufenthaltsflächen und die erforderliche Kabelinfrastruktur. So entstehen kurze Wege zwischen Ankunft, Aufenthalt und Umstieg.
Mit dem neuen zentralen Omnibusbahnhof wird in Füssen nicht nur gebaut, sondern ein wichtiger Mobilitätsstandort neu geordnet. Die Maßnahme schafft die Grundlage für eine moderne, barrierefreie und zukunftsfähige Infrastruktur im öffentlichen Nahverkehr.
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