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Entlang der Uferstraße in Hopfen am See entsteht derzeit mehr als nur ein neuer Geh- und Radweg. Auf rund 1.300 Metern wird eine bestehende Lücke im Wegenetz geschlossen und die Wegeführung entlang des stark frequentierten Uferbereichs neu geordnet. Dabei greifen verschiedene Maßnahmen ineinander und verbinden Verkehr, Aufenthaltsqualität und Barrierefreiheit in einem gemeinsamen Ausbauvorhaben.
Neben dem neuen straßenbegleitenden Geh- und Radweg werden weitere Bereiche entlang der Strecke angepasst. So entstehen eine Querungsinsel, mehrere barrierefreie Querungsmöglichkeiten sowie drei neue Bushaltestellen. Auch der Parkplatz Camping wird erweitert. Stützwände, Gabionen, Geländer und Treppenanlagen schaffen die notwendigen Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Ebenen und Bereichen entlang der Uferstraße.
Ein besonderer Bestandteil der Maßnahme ist der Bau eines Stegs im Hopfensee. Die rund 180 Meter lange Konstruktion verläuft direkt über dem Wasser entlang des Ufers und wird künftig Teil der Wegeführung sein. Damit zählt der Stegbau zu den technisch anspruchsvollsten Abschnitten des Projekts. Die Gründung erfolgt über in den Seegrund gerammte HEB-Stahlprofile. Ein Großteil der Arbeiten wird dabei schwimmend vom See aus ausgeführt. Als Arbeitsplattformen kommen Schwimmpontons zum Einsatz.
Besondere Anforderungen ergeben sich aus der Umsetzung im laufenden Ortsgeschehen. Die Uferstraße wird täglich von Anwohnerinnen und Anwohnern, Gästen, Radfahrenden sowie Fußgängerinnen und Fußgängern genutzt. Gleichzeitig muss die Erreichbarkeit von Wohngebäuden, Gewerbebetrieben und Rettungsdiensten während der Bauzeit weitgehend erhalten bleiben. Die Arbeiten erfolgen deshalb überwiegend unter halbseitiger Sperrung.
Mit dem Ausbau werden die verschiedenen Bereiche entlang der Uferstraße künftig besser miteinander verbunden. Gehwege, Verkehrsflächen und öffentliche Bereiche greifen dabei stärker ineinander.
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